Trainingsfreizeit in der Rhön 2026: Wiedersehen mit vielen Highlights
Nach dem schönen Trainingslager im vergangenen Jahr stand für einige von uns schnell fest: das muss wiederholt werden. Und so ging es vom 6. bis 9. August erneut in die Skihütte in der Rhön. Wieder standen Schwimmen, Wandern, gemeinsames Essen, gemütliche Abende und natürlich eine ganze Reihe von Geschichten auf dem Programm, die man so vorher nicht unbedingt hätte planen können.
Mit dabei waren zunächst Gabi, Jochen, Obi, Claudi, Ineke und Olaf. Im Laufe der Freizeit kamen dann noch Ralph und Yuva dazu. Später gesellten sich außerdem Nuria mit ihren beiden Töchtern Elida und Hilda zur Gruppe. Damit war auch für eine deutliche Senkung des Altersdurchschnitts gesorgt. Während der Altersdurchschnitt ohne die beiden vermutlich eher in eine andere Richtung gegangen wäre, sorgten die neunjährige Elida und vor allem die kleine Hilda für dringend benötigte Verjüngung.
Eine besondere Fortsetzung gab es dabei auch im Vergleich zum vergangenen Jahr. Damals war Nuria noch fünf Wochen vor der Entbindung mit im Trainingslager gewesen und hatte im Schwimmbad für einigen Gesprächsstoff gesorgt. In diesem Jahr kam sie nun mit ihren beiden Töchtern zurück in die Rhön.
Zelt statt Schnarchkonzert
Jochen hatte sich auch diesmal wieder für das Zelt entschieden. Allerdings nicht aus besonderer Abenteuerlust, sondern eher aus Sorge vor möglichen nächtlichen Ruhestörungen. Oder, um es genauer zu sagen: vor Schnarchgeräuschen. Ganz ruhig blieb die Nacht im Zelt allerdings auch nicht. Am ersten Morgen wurde Jochen von Olaf mit Gitarrenklängen geweckt. Danach konnte er sich offenbar entspannt bis acht Uhr Zeit lassen, bis der Frühstückstisch gedeckt war.
Olaf hatte seine Gitarrentechnik gegenüber dem vergangenen Jahr deutlich verbessert. Das wurde von allen anerkannt – und für das nächste Jahr hat er bereits ein eigenes Lied angekündigt. Die Erwartungen an die musikalische Gestaltung des nächsten Trainingslagers sind damit frühzeitig gesetzt.
Schwimmen bei deutlich besseren Bedingungen
Natürlich wurde auch diesmal wieder jeden Morgen geschwommen. Das Wetter zeigte sich insgesamt deutlich besser als im vergangenen Jahr, auch wenn die Temperaturen nicht bei allen Beteiligten Begeisterungsstürme auslösten. Denn in unserer Gruppe gibt es offenbar durchaus unterschiedliche Vorstellungen davon, was als angenehme Wassertemperatur gilt. Für einige beginnt unter 23 Grad bereits der Bereich, in dem über Neoprenanzüge nachgedacht werden muss. Andere gingen da deutlich entspannter ins Wasser. Am ersten Abend sorgte deshalb auch das Feuer im Kamin für eine besonders angenehme Atmosphäre. Einige besonders kälteempfindliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer wussten die Wärme offensichtlich sehr zu schätzen.
„Wo ist Yuva?“
Ein Running Gag der Freizeit entwickelte sich rund um Yuva. Beim Wandern fiel er immer wieder etwas zurück. Dabei war nicht immer ganz klar, ob er sich bewusst Zeit nahm, die schöne Rhön zu genießen, oder ob sein Handy gerade wichtiger war als die Wandergruppe. Mit Blick auf Gespräche und Beschäftigungen am Handy stellte sich deshalb immer wieder die Frage: Wo ist Yuva?
Für einige erinnerte das an den legendären Sportreporter-Ausruf „Wo ist Behle?“. In unserer Rhön-Version hieß es nun entsprechend: „Wo ist Yuva?“Ganz verloren ging er allerdings nicht. Und spätestens am letzten Tag sorgte er dafür, dass wirklich alle wussten, wo er sich befand.
Rückwärtssalto, Dreier und Sanitäter
Am letzten Tag gab es noch eine besondere Extraeinlage von Ralph und Yuva. Die beiden übten Rückwärtssaltos vom Einer. Ralph, der als ehemaliger Trainer natürlich wusste, worauf es ankommt, wies Yuva dabei fachkundig ein.
Nachdem das Training offenbar gut gelaufen war, wollte Yuva dann noch einen weiteren Höhepunkt setzen und unbedingt einen Kopfsprung vom Dreier machen.
Leider ging dabei etwas schief: Yuva kugelte sich den Arm aus. Die Sanitäter wurden gerufen – doch bis sie eintrafen, war der Arm bereits wieder an seinem Platz. Damit hätte die Geschichte eigentlich beendet sein können. Aber Yuva wollte anschließend zeigen, dass alles wieder funktioniert. Bei dieser Demonstration gelang es ihm allerdings, sich den Arm erneut auszukugeln. Am Ende sah es glücklicherweise danach aus, dass alles wieder gut verheilt. Und wir hoffen natürlich, dass Yuva seinen Arm künftig möglichst dort behält, wo er hingehört.
Obi sorgt für das leibliche Wohl
Wie schon im vergangenen Jahr war auf Obi Verlass. Für die Versorgung der Gruppe war bestens gesorgt. Und wenn einmal etwas auf dem Grill nicht ganz den eigenen Geschmacksvorstellungen entsprach, gab es offenbar eine sehr praktische Lösung: manche Dinge konnten auf unerklärliche Weise durch den Grillrost fallen und damit vorzeitig entsorgt werden. Nebenbei sorgte Obi damit auch dafür, dass Jochen nicht jeden Tag Fleisch essen musste.
Wandern, Yoga und Lili
Neben dem täglichen Schwimmen standen natürlich wieder Wanderungen auf dem Programm. Die Autos blieben dabei weitgehend stehen, und die Rhön wurde zu Fuß erkundet. Jochen gönnte sich zwischendurch allerdings auch eine Eintagesauszeit. Statt Wandern stand Yoga auf dem Programm – und vor allem einmal Ruhe und etwas Zeit allein mit Lili.
Lili war dabei allerdings keine weitere Teilnehmerin der Freizeit, sondern die KI-Stimme aus Duolingo. Jochen und Gabi nutzten die Zeit, um Spanisch zu lernen und sich mit Lili zu unterhalten. Auch das gehört offenbar inzwischen zum Trainingslager: Sport für den Körper und Spanischtraining für den Kopf.
Rhöni fehlte
Ein Unterschied zum vergangenen Jahr fiel allerdings auf: Rhöni war nicht dabei. Unser damaliges Maskottchen hatte offenbar andere Pläne und ließ die Gruppe diesmal ohne seine Unterstützung in die Rhön fahren. Ob Rhöni im nächsten Jahr wieder dabei sein wird, muss noch geklärt werden.
Wiederholung geplant
Am Ende stand auch diesmal wieder das Gefühl: die wenigen Tage in der Rhön waren viel zu schnell vorbei – und gleichzeitig voll mit so vielen Erlebnissen, dass sie deutlich länger wirkten. Sport, Wanderungen, Schwimmen, Kaminfeuer, Gitarrenmusik, Grillabende, Handy-Expeditionen, Spanisch mit einer KI-Stimme und ein unfreiwilliger medizinischer Zwischenfall: langweilig wurde es jedenfalls nicht. Der Termin für das nächste Trainingslager steht schon im Kalender: 26.08. – 29.08.27.
Eines steht allerdings schon fest: Olaf braucht bis dahin Zeit, sein eigenes Lied fertigzustellen. Und Yuva sollte bis dahin vielleicht noch etwas an seiner Sprungtechnik arbeiten.







